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Archiv für Kategorie Blick über den Tellerrand

10.10.2009

Bezahlmodelle für News

Die Nachrichtenverlage legen ihre Hoffnungen derzeit auf Bezahlcontent. Mehr Einnahmen zu generieren ist auch dringend notwendig, um die Qualität aufrecht zu erhalten und die Erosion der Entlohnungen zu stoppen.

Ein Problem sehe ich allerdings darin, pro Artikel zu bezahlen, nicht nur wegen Hürden in der Wertfestlegung und Transaktionskosten (Carta hat dazu einen guten Artikel geschrieben). Ich glaube, dass die Kosten pro Artikel bei der Verwendung von Micropaymnet zu hoch bleiben.

Vorstellen kann ich mir eine Sammelrechnung. Dabei wird pro Klick gezählt und erst abgerechnet, wenn ein bestimmter Wert, z.B. 5 €, erreicht ist. Wird der Wert in einem Zeitraum längeren Zeitraum – ein paar Monate oder ein Jahr – nicht erreicht, wird nicht abgerechnet und der Kunde erhält somit einen kostenlosen Probezugang. Die Kosten pro Klick sollten im normalen Gebrauch an einem Tag die Kosten einer Tageszeitung nicht übersteigen.

Nicht besonders sinnvoll finde ich auch den Ansatz, Bezahlcontent teilweise als Vorschau kostenlos bereit zu stellen. Als Nutzer finde ich es frustrierend, ständig nur Schnipsel der eigentlichen Information zu erhalten. Die Anbieter sollten einfach darauf vertrauen, dass sich Qualität herumspricht und ein exklusiver Zugang seinen Mehrwert hat.

Gerade dieser Exklusivzugang würde es auch wieder andere Angebote aufwerten. Ein Anzeigenmarkt oder Stellenangebote bekommen dadurch eine ganz andere Wertigkeit. Auch exklusive Werbung kann dann punkten, wenn sie informativ ist und eine echte Information darstellt.

Es gibt viele weitere Faktoren für den Erfolg eines solchen Konzepts. Dazu gehört ein großer Verbund, der mehrere Angebote vereint, eine gemeinsame Suche anbietet und die gleichen Abrechnungssysteme verwendet.

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22.09.2008

Entwicklungshilfe Kaule e.V. jetzt auch in Englisch

Unter en.kauleev.org ist die Website vom Kaule e.V. auch auch englisch verfügbar. Zur Zeit arbeitet der Verein an einem Landwirtschaftsprojekt in Nepal.

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04.02.2008

Anworten zu: Blogparade Webdesign

Hier sind meine Antworten zur webloggers.de-Umfrage Blogparade Webdesign:

1. Wie wichtig ist euch das Design eures Blogs?

Geht so. Das Design muss eigenständig sein. Wichtiger sind die Inhalte, dass der Text gut lesbar ist und alles gut gefunden wird.

2. Was für Erfahrungen habt ihr mit Webdesign?

Websites gestalte ich bereits seit den 90ern. Ich kann aber besser umsetzen als gestalten. Gebt mir eine Bilddatei und das Design wird 1:1 umgesetzt, natürlich valide und weitgehend barrierefrei.

3. Habt ihr euer Theme selber erstellt oder benutzt ihr ein free/gekauftes?

Selbst gebaut.

4. Habt ihr selber Programme wie Photoshop, Fireworks oder GIMP?

Grafiken erstelle ich mit Photoshop und Illustrator. Für Arbeitsplätze ohne PS-Lizenz habe ich GIMP mal getestet, bin dann aber auf Paint.net gewechselt.

5. Beherrscht ihr CSS? (Wenn ja, wie viel Erfahrung habt ihr damit.)

Einen großen Teil in und Auswändig seit Netscape-4-Zeiten. Allerdings merke ich mir nie die Reihenfolge der Parameter bei margin und padding ;-)

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20.10.2006

Alles im Web: Web 3.11 for Workgroups

Ob es das Web 3.11 for Workgroups tatsächlich geben wird oder ob es nur ein Wunschtraum einiger Computerentwickler bleibt? Büro-Anwendungen auf HTML-Basis gibt es ja schon online, und eine PDF zu erzeugen ist auch kein Problem mehr. Solange diese Anwendungen aber von Webbrowsern abhängen, werden sie noch lange erhebliche Einschränkungen haben. Bei Büroanwendungen mag der Anspruch nicht besonders hoch sein, die Typograhie beschränkt sich oft auf Arial und Times New Roman ohne Unterschneidungen. Aber wenigstens eine Silbentrennung sollte verfügbar sein.

Interessant ist es aber auf jeden Fall, was da entwickelt wird. Mit einem modularen Aufbau und optimierten Anwendungen sollte sich einiges stemmen lassen. Und bereits HTML-formatierte Daten lassen sich auch in andere HTML-Anwendungen integrieren. Um reibungslose Übergänge hinzubekommen, sind Webstandards besonders wichtig.

Nun erwartet ihr sicher wieder diverse Links von mir. Welche neuen Büroanwendungen im Web es gibt, darüber wurde schon viel geschrieben und ich brauch jetzt eine Tasse Tee. Später vielleicht.

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16.09.2006

Da ist ja das Web 2, wenn man es braucht!

OpenThesaurus. Wunder mich nur, dass es noch keinen Blog dazu gibt ;-)

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10.09.2006

Kommunalwahl SPD-Emden: Wir haben es wieder geschafft!

Laut www.emden.de haben wir rund 54 % in Emden erreicht, Alwin Brinkann über 70 %. Genauere Ergebnisse gab es mal zwischendurch. Da jedoch der Server ständig abstürtzt – er ist wohl überlastet – sind zwischendurch wieder alte Dateien online. Und Leute: guckt lieber nicht in den Quelltext.

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01.08.2006

Und was mir fehlt … WebWunschliste 2006

Das Web ist nicht perfekt, die Webbrowser sind nicht perfekt. Auch nicht Web 2 ;-) . Trotz der rasanten Entwicklung bleiben so immer noch Wünsche offen. Sicher hat jeder da seine Schwerpunkte, die er gerne verwirklicht sehen will. Sinn machen die Wünsche wie immer nur dann, wenn sie internationale Standards sind und auch tatsächlich umgesetzt werden. Und auch dann bleiben noch Jahre, bis der Einsatz vertretbar ist.

Auch wenn neue Webbrowser immer schneller verteilt werden, gibt es Anwender, die ihre Software nicht ständig aktualisieren können – oder nicht wollen. Die Lebensdauer von alten Browsern wird eher länger. Doch gerade in Webanwendungen darf schon etwas Modernität gefordert werden. Updates schon wegen der Sicherheit.

Ich denke, meine Wunschliste ist nicht überzogen. Sie ist durchaus in wenigen Jahren umsetzbar. Was tatsächlich kommt, bestimmen natürlich andere. Sie sollten wissen, was wir Anwender wollen.
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13.05.2006

Google Data – ein neuer Kalenderstandard?

Mit der neuen Internetanwendung Google Calendar wird auch ein neues XML-Format eingeführt, das sich GData nennt. Es wird von Google ausführlich dokumentiert und über Google Calendar als Bestandteil eines Atom-Feeds ausgegeben.

Mit dieser Entscheidung setzt sich Google über bisher entwickelte Standard hinweg. Das verbreitete iCalendar-Format, eingesetzt in diversen Kalendertools, wurde bereits als XML-Format mit xCal weiterentwickelt und bietet ausreichend Konfigurationsmöglichkeiten. xCal, zur Zeit noch ein Entwurf und als Standard vorgeschlagen, kann als XML-Format ebenfalls in Atom und anderen XML-Formaten eingebunden werden. Außerdem ist zu bemängeln, dass Google per wiederholten Terminen auf iCalendar zurückgreift, was das parsen nicht gerade vereinfacht.

Warum Google sich nicht für xCal entschieden hat, ist mir leider nicht bekannt. Vermutlich steckt der optimale Austausch mit anderen Google Services wie Google Map oder Google Mail dahinter. Aber vielleicht helfen folgender Link weiter: Extending Atom (englisch). Google Issues New Syndication Protocol (englisch)

Google hat inzwischen einiges entwickelt, womit der eigene Internetauftritt aufgerwertet werden kann, und sicher wird auch Google Calendar ein Erfolg, der mit Unterstützung von GData viele Anwendungen nachsich zieht. Im Fall Atom+GData wäre ein wenig mehr Standard jedoch besser gewesen.

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12.05.2006

Qualitätssicherung bei Anwendereingaben

Da nützt das schönste standardkomforme, barrierefreie Seitenlayout nichts, wenn Anwender beliebigen Quelltext eingeben können. Nur wenige Systeme bieten eine Prüfung der Eingaben an, die mit PHP oder HTML-Tidy durchaus – wenigstens teilweise – umsetzbar ist. Genauso wie Zahlen, Zeichenlängen oder Datumsangaben bei der Eingabe validiert werden, muss auch das HTML validiert werden. Das sollte nach dem vorgegebenen Doctype der Liveseiten geschehen und auch auf entsprechende Einschränkungen Rücksicht nehmen, die durch die Ausgabe gestellt werden.

In den meisten Texteingaben in CMSs ist eine HTML-Eingabe nötig. In Titeln sollten mindestens Sprachen und Abkürzungen ausgezeichnet werden können, Blockelemente sind dort aber eher verboten, da Titel häufig in Überschriftentags ausgegeben werden. In Textfeldern stellt sich die Frage, was der Anwender eingeben darf. Ist Javascript, sind OBJECT-Tags oder APPLETs erlaubt, sind IDs im Seitenlayout vorgegeben, sollen FONT-, U-, B- und I-Tags umgewandelt werden?

Soweit automatische Korrekturen nicht das Aussehen der Ausgabe ändern, braucht der Anwender nicht über die Änderungen informiert werden. Werden jedoch HTML herausgefiltert oder Fehler erkannt, die nicht automatisch korrigiert werden können, muss der Autor zur Korrektur aufgefordert werden. Problematisch wird dies bei Richtexteditoren, darum sollte sicher gestellt werden, dass der Richtexteditor bereits sauberen Code ausliefert.

Ob der Anwender auch Code speichern darf, der nicht den Standards entspricht, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Im privaten Weblog darf sicher es mal etwas lockerer zugehen als auf einem großen Portal. Werden Inhalte ausgetauscht, ist ein sauberer Quellcode sicher die Vorraussetzung.

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07.04.2006

Honig um den Bart? Was ist das Microsoft Open-Source-Lab?

Während ich mich, als kleiner Anwender, mit den lieblos umgesetzten Standards im Internet Explorer quäle, die millionste Sicherheitslücke im IE gefixt werden muss, doctert Microsoft an Open-Source rum. Wer die Einblicke in Open Heise liest, sollte meinen, dass alles nur gut gemeint ist, im Sinn einer fairen Konkurrenz. So ganz kann ich es den Redmontern aber nicht abkaufen, vor allem nicht nach Ankündigung, Linux auf Patentverletzungen zu untersuchen, die vor kurzem erschien.

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