Opera beschwert sich bei der EU. Microsoft verletze Standards mit dem Internet Explorer. Wo sie ja auch erwiesenermaßen recht haben. Und auch in kommenden Versionen ist keine vollständige Unterstützung der Standards zu erwarten.
Nun ist der Internet Explorer aber integraler Bestandteil von Windows. Er ist eng vernetzt mit diversen Progammen, auch von anderen Herstellern. Der IE lässt sich also nicht so einfach als Standalone-Progamm aus dem System verbannen.
Anhand von Nutzerstatistiken über Browser im Web ist zu erkennen, dass mindestens 50% der Anwender das nehmen, was ihnen vorgesetzt wird: den IE. Ich habe den Verdacht, dass sie sich schlicht und einfach einen PC kaufen und loslegen – die meisten wollen auch nicht mehr. Also werden die Programme eingesetzt, die vorinstalliert sind. In der Sparte Browser ist das also der Internet Explorer, abgesehen von Mac-Nutzern und den wenigen PCs mit vorinstallierem Linux.
Wäre es da nicht eher sinnvoll, die Verkäufer von PCs zu verpflichten, alternative Browser vorzuinstallieren? Und ist so eine Vorgabe überhaupt rechtlich möglich?
Ich bin überzeugt: würde Opera und Firefox bereits mit dem PC geliefert werden, würden viele umsteigen.
