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08.04.2005

Doctypes: strikt oder

In der letzten Zeit haben mich einige Leute gefragt, welche Doctype ich bevorzuge. O.k.:

strikt ist eine feine Sache: da wird klar vorgegeben, was zukünftig gefragt ist. Besser noch basic. Aber nur für die Orientierung, Ausnahmen müssen möglich bleiben. Da ist target. O.k, neue Fenster soll man vermeiden, aber ab und zu sind sie ganz angenehm und auch sinnig. Oder border für Bilder. Gut, kann ich auch mit CSS setzen, aber man ackert ja nicht gleich den ganzen Quellcode der letzten Jahre durch. name im A-Tag ist auch noch wichtig, und zwar IMHO das einzige wirklich wichtige Element: Sprungmarken brauchen insbesondere Behinderte. Die haben oft nicht die neueste technische Ausstattung. Andere veraltete Tags und Attribute schwirren natürlich auch noch durch die Quelltexte der CMSs oder Blogs.

Gut, mein Ziel ist also XHTML basic. Warum? Inline-CSS und Scripts können bei älteren Browsern Probleme bereiten. Setzt mal mehrfach float und guckt euch das Ergebnis in Netscape 4 an. Mit XHTML basic ist CSS, Script und Content klar getrennt.

XHTML basic habe ich im Hinterkopf. XHTML strikt sollte validieren und XHTML transitional schreib ich in den Doctype.

HTML 4 verwende ich schon länger nicht mehr. Es ist zu fehlertolerant. Wir wollen ja Visionen, und was uns da erzählt wird, was mit XML alles zu machen ist … Dann sollten die Tag-Soup wenigsten maschinenlesbar bleiben.

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